Sandsack
Es gibt unzählige Möglichkeiten sich mit dem eigenen Körper zu stärken und man ist auf keine teure Ausrüstung für das Training angewiesen. Ich hab selber sehr lange ausschließlich BWEs verwendet und konnte auch gute Erfolge mit ihnen erzielen.
Inspiriert durch verschiedene Crossfit, Strongman und “Underground Strength” Videos auf Youtube hab ich jedoch vor mehreren Monaten angefangen, mir eine Sammlung von Low-Buget-Equipments zuzulegen. Zu der Sammlung gehören inzwischen Baumstämme, Steine, Stahlschrott, Kettlebells oder Ringe. Wie ihr seht geht es, wenn ich von Equipment schreibe nicht um irgendwelche Maschinen sondern um freie Gewichte mit den man natürlich auch keine isolierten Übungen ausführt, sondern Mehrgelenksübungen wie beispielsweise Squats, Deadlifts, Turkish get ups, Clean und Yerks.
Mehrere Versuche mir einen schweren Sandsack zuzulegen sind gescheitert, aufgrund des dünnen Materials der Säcke die ich verwendete. Eine Woche vor Weihnachten hab ich beschlossen das ein professioneller und reißfester Sack her muss. Nach kurzer Suche im Internet hab ich mir ein Seesack aus Baumwolle und Innensäcke bestellt. Ich bin von dem Sack so begeistert das ich eine Anleitung euch schreiben will.
Ein schwerer Sack wurde nicht, wie eine Hantel dafür geschaffen Kraftübungen zu vollführen. Der Sand bewegt sich hin und her und man hat keine richtige Möglichkeit zu greifen, das fordert den Körper zusätzlich extrem mit Griff- und Stabilisationskraft. Vor allem für Ringer oder BJJer kann ich mir ein großen Sack als optimales Trainingsgerät vorstellen. Ein weitere Vorteil den ich in letzter Zeit zu schätzen gelernt hab ist, das er nicht den Boden zerstört. Beim Olympisches Heben kommt es schon vor das man das Gewicht fallen lässt, trainiert man auf einer Wiese hat man riesen Löcher von der Langhantel und ein Steinboden wird das auch nicht lang mitmachen, der Sand hingegen ist schön geschmeidig und passt sich bei dem Aufprall dem Boden an.
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Man Braucht nicht viel:
- Füllmaterial wie Sand, Kies oder kleine Steine, ich hab kleine Steine (ca. 20×20mm) genommen da sie sich gerade angeboten haben.
- Innensäcke hab ich bei ASMC bestellt: Sandsack mit integrierter Zugkordel
- Seesack hab ich den genommen: BW Seesack groß
- Strick zum zum verschnühren

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Die Innensäcke hab ich mit 5kg gefüllt, das erlaubt eine schnelle stufenweise Gewichtserhöhung oder Reduzierung. Um sie mehr auszufüllen könnte man Stoffreste dazu noch reinstopfen. Wenn man die Säcke in ein Rucksack packt, eignen sie sich auch sehr gut für Klimmzüge.

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Zum Schluß beliebig viele Innensäcke am besten Schichtweise in den Sack legen und mit dem Strick verschnüren. Ich wähle immer den Weberknoten. Der Knoten ist einfach, kann aber nicht von alleine auf gehen und man kann ihn leicht wieder öffnen. Somit ist eine das variieren mit dem Gewicht in einer Trainingseinheit überhaupt kein Problem. Zudem sollte man die Trageschlaufen weggeschnitten, damit sie nicht beim Training stören.

bossk geschrieben am 18. Mai, 2009
Cool…danke fuer den Link…wenn der Webshop wieder laeuft. Werde ich mir wohl auch einen zulegen.
Nikolaus geschrieben am 07. November, 2009
Irgend ne Ahnung wie sehr das verallgemeinerbar ist?
Nikolaus Köln
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