Recovery – pt1.
Die Erholung nach einem Training ist genau so wichtig wie das Training selbst. Wer vollgas im Training geben will muss aus diesem Grund genauso gut auch die Regeneration planen. Ich selber profitiere immer wieder von solchen geplanten Maßnahmen. Vor einer Woche stand ein intensives Wochenende Seminar mit Top-US Coach Steve Maxwell an und gerade erst die letzten zwei Tage war ich 12h pro Tag wegen eines Werbevideos aktiv. Genau dann profitiert der Körper wenn nach massiven Spannungen auch mal wieder Entspannungen folgen.
Mir sind fünf verschiedene Möglichkeiten und Varianten bekannt die ich euch nach und nach vorstellen möchte.
1.
- aktiv bleiben: wohl das wichtigste überhaupt. Ruhetag bedeutet nicht gleich, dass man nur faul zuhause rumsitzt. Ich kann es wirklich nur jedem Leser ans Herz legen, sich jeden Tag ein wenig Zeit zu nehmen für ein Spaziergang an der frischen Luft. So fährt der Stoffwechsel nicht komplett runter und der Körper wird gut durchblutet ohne schwere Anstrengung, was der Regeneration unheimlich hilft.
- Das ganze kann man natürlich mit Alltagstätigkeiten kombinieren. Ein längerer Spaziergang zum Bäcker oder Nachmittags die Einkäufe erledigen. Falls die Strecke doch zu weit ist, steigt man aufs Rad und kann so längere Strecken schnell zurücklegen. Man ist jedenfalls nicht immer auf das Auto angewiesen, wie man oft meint. Auch kann man die Zeit nutzen um Podcast auf dem MP3 Player anzuhören, zu den man sonst die Zeit nicht findet.
- Joint Mobility: Sieht man sich Steve Maxwell an, scheint diese Methode ein richtiger Jungbrunnen zu sein. Steve schwört schon lange darauf, die Gelenke richtig durch zubewegen und ist auch noch im höheren Alter unheimlich fit und mobil.
- Es gibt eine große Auswahl an Übungen, deshalb ist es wichtig dass jedes Gelenk einmal in jede mögliche Richtung bewegt wurde, sogenannte ROM (Range of Motion) Drills. Welche man wählt ist einem selbst überlassen. Diese ROM Drills schützen einem vor Verletzungen und halten den Körper schön geschmeidig, deshalb auch für ältere Menschen zu empfehlen.
- Wer sich dafür interessiert, dem empfehle ich sich diese Videoserie zu besorgen:
- Eine Kombination aus JM und Dynamischen Dehnen eignet sich auch hervorragend als Warm-up vor einem Krafttraining. So werden alle Gelenke durch bewegt und ist somit sinnvoller als 30min auf dem Rad oder der Laufstrecke zu verbringen. Durch das Dynamische Drehen wird das Risiko, sich einen Muskel zu zerren verringert, gleichzeitig arbeitet man daran seinen Bewegungsradius zu erweitern ohne einen negativen Einfluss auf den Muskeltonus.
- Ein Teil meiner Aufwährmroutiene sieht man hier:
- und noch zwei sehenswerte Routinen:
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