Naturtrainings-Seminar

admin Dezember 21st, 2008 2 Kommentare

Gestern in der Früh hab ich mich gemeinsam mit Peter auf den Weg nach Thomasroith gemacht um bei dem Naturtrainings Seminar von Dominik Feischl teilzunehmen. Ich nahm es als gute Möglichkeit war, einmal näher in Techniken des Gewichthebens eingeführt zu werden. Bis jetzt hab ich sehr wenige Erfahrungen mit bewegen von schweren Gewichten machen können und Empfand dies als gute Chance.

Naturtraining aus dem Grund, da wir den ganzen Tag über nicht mit den herkömmlichen Gewichten wie einer Langhantel trainiert haben, sondern uns eher an Gegenständen bedient haben,  die früher vor allem in der Arbeitswelt häufig zum Einsatz gekommen sind und somit die Leute auf natürliche Weise gestärkt haben.

Um 11.00 machten wir uns auf den Weg vom Treffpunkt zum ‘underground Gym’. Temperatur dort war um die 1-2° Grad. Teilnehmer waren Leute mit unterschiedlichen sportlichen Hintergründen – von Kampfsport über Leichtathletik bis zu Motorcross. Drei kamen aus der Nähe, Zigarry aus dem FighterFitnessForum ist von Graz angereist und Peter und Ich aus München.

Nachdem Dominik und Karl Hummer die 6 Teilnehmer begrüßt hatten und wir uns kurz vorgestellt haben, machten wir uns ans aufwärmen. Dies bestand aus lockerem Bewegen auf der Stelle, zuwerfen von Medizinbällen und verschiedenen Übungen wenn man den Ball gefangen hatte.

Losging es dann mit dem Indoor-Hangelparcour. Wir teilten zunächst einmal die Route auf und tasteten uns nach und nach an die Schlüsselstellen ran, damit wir am Schluss die komplette Tour bewältigen konnten. Respekt an Karl der während dem hangeln noch ganz locker das ganze erklären hat können.

Als wir fertig damit waren, gings an die Gewichte. Zunächst einmal wurde wir in die Grundübung des Sandsack Trainings eingeführt. Dies waren Schultern, Kniebeugen und Überkopf-pressen zunächst mit einem 40kg Sandsack später dann mit einem (angeblich) 50-60 kg Sack. Dan folgten die Steinen, wo wir zuerst Kreuzheben machten und im Anschluss auch wieder geschultert haben. Mit einem etwas handlicheren, kleineren Stein zeigte Dominik wie gut man diesen gegen eine Hantel ersetzten kann mit Curls und vorgebeugtem Rudern. Dann gingen wir raus, wo wir Schlitten ziehen, Hürdensprünge und Reifentragen als Circle machten. Im Schnee mit normalen Turnschuhen stellte sich dies als großen Spaß heraus. Bevor es zum essen ging, schulterten wir noch zwei unhandliche Baumstämme. Ich denke, das dies für mich der größte Erfolg an dem Tag war, da ich nie gedachte hätte so ein langen, großen, schweren Baum schultern und pressen zu können, was aber nach leisen fluchen und lautem schreien doch ging und der auf meine Schultern lag.

Um zu Essen mussten wir zu dem Anfangstreffpunkt laufen wo wir spontane Hügelspring mit Peter auf dem Rücken, da dieser sich ja leider letzte Woche ein Band gerissen hatte, machten. Karl versorge uns mit Kohlenhydraten und nach einer Pause zum ausruhen und unterhalten machten wir uns auf den weg nach draußen.

Wir führen in den Wald um von dort aus auf einen Berg zu laufen. Bei genug Schnee, Matsch und Wind wurde dies zu einer guten Herausforderung für den Kopf. Angehalten wurde nur um Klimmzüge und Liegestützen in verschiedenen Variationen zu machen in allen Gegebenheiten der Natur. Am Ende der Laufstrecke wartete ein Hügelsprint auf verschneitem Waldboden auf uns und ein letztes Set mit Klimmzügen an einem Seil.

Eigentlich war dies als Schluss gedacht, jedoch fuhren wir aufgrund Bitten einiger Teilnehmer noch einmal zur ‘Kraftkammer’ wo Peter auf uns wartete (konnte nicht mitlaufen wegen Verletzung). Dort gab es zum Abschluss noch Sledgehammer Swings, die Outdoor Hangelstrecke und eine Einführung zu Kettlebells für Mich und andere Interessierte.

Bei einer warmen Tasse Tee war noch genug Zeit sich zu unterhalten und auszuruhen, bevor es heim ging. Glücklich aber erschöpft und mit 16kg (Kettlebell die ich Dominik abkaufen konnte :) ) schwerer fuhr mich Peter nach Vöcklabruck, damit ich von dort aus über Salzburg nach München mit dem Zug fahren konnte, da dieser nach Linz weiterfuhr.

Ich empfand den ganzen Tag, als vollen Erfolg mit sehr viel Spaß an dem ich viel mit nach Hause nehmen konnte. Es war toll Leute zu treffen die eine ähnliche Trainingsmotivation haben und mit ihnen trainieren zu dürfen. Ich hoffe das es nicht das einzeigste mal gewesen ist, das wir zusammen Trainiert haben.

Auch zeigte sich, das ich doch gar nicht so falsch trainieren. Ich habe des öfterne schon überlegt ob es richtig ist, so abwechslungsreich zu trainieren, wie Ich es mach. Bis jetzt hatte ich mich nie auf etwas spezielles fixiert. Jedoch hab ich gemerkt das es doch kein Nachteil mit sich bringt wie ich einmal dachte, da ich in keinem Bereich völlig versagt hab, sondern einige Bereiche einfach nur ausbaufähiger sind. Dazu werde ich in einem neuen Post etwas schreiben.

LongHarry geschrieben am 16. Juli, 2009

An sich ne gute Sache, ich frag mich nur, ob das auch dauerhaft brauchbar bleibt.

STRONGBODYANDMIND.de » Blog Archive » Gorilla Camp II geschrieben am 12. April, 2011

[...] man meiner Homepage aufmerksam, findet man einen Bericht vom ersten Besuch bei Dominik. Das war im Dezember 2008 und drei Jahre später macht es mir immer noch viel Freude jedes mal dort [...]



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