Warum ein Homegym?

admin Februar 12th, 2012 1 Kommentar

Zur genüge schreibe ich hier auf dem Blog von hartem Training mit Mehrgelenkübungen. Auch wenn das ganze “funktionelle” Training im letzten Jahr von der Fitness Industrie neu entdeckt wurde, sieht man noch immer nur wenig Leute die wirklich Ahnung davon haben in einem herkömmlichen Studio. Meist hat es den einfach Grund, das diese Menschen einen Platz gefunden haben wo sie wirklich zielorientiert arbeiten können und meist den Wert eines Homegyms zu schätzen wissen.

Es gibt mehrere Gründe warum es lohnt sich ein Homegym einzurichten:

1. keine Ablenkung:
Ihr alleine entscheidet, wie eure Einheit aussieht. Es gibt keinen Fernseher vor den Cardiogeräten und keinen der euch während eines Satzes in dem ihr wie ein Büffel schnauft fragt ob man die eine Scheibe dort am Boden noch braucht.
“Distraction is a physical culturist’s worst enemy.” Bradley J. Steiner

2. Bessere Konzentration:
Dadurch das ihr nicht mehr abgelenkt wird, resultiert natürlich daraus, dass ihr euch besser konzentrieren könnt. Ein Man der weis wie man trainiert wird so fokussiert sein, das man meinen könnte er ist in einer anderen Welt.  Wenn man die Kunst der Konzentration gemeistert hat kann man überall trainieren – in einem vollem kommerziellem Studio, in einem Park neben der Straße oder neben einem Löwengehege. Das schwere ist nur dies zu lernen. Es ist um einiges leichter es in einer ruhigen Umgebung zu lernen wie in einem vollem Studio. Oder habt ihr schon einmal jemanden gesehen der mit voller Intensität und Konzentration ein schweren Curl Satz absolviert hat? Was man sieht sind Leute die den Trainingsort für soziale Zwecke missbrauchen und über die Gott und die Welt reden. Zuhause könnt ihr euch 100% auf die bevorstehenden Übungen und Gewichte konzentrieren.

3. besseres Equipment:
Ein Punkt mit dem die meisten Fitness-Studios werben ist, dass sie mehr, bessere und die neuesten Geräte anbieten. Dies würde heißen das mit einer herkömmlichen Lang- und Kurzhantel keine Resultate erzielt werden können. Bullshit!
Du kannst deinen Körper ein Leben lang mit Hanteln, einem Rack und einer Bank trainieren und wirst stärker und stärker.  Diese exotischen Geräte gehören zu den ältesten Trainingsgeräten und haben vielen geholfen groß und stark zu werden! Selbst mit nur eigen gebauten Trainingsgeräten wird man wohl mehr Erfolg haben, als die meisten Studiogänger.

Leider findet man in den wenigsten Studios gute Olympische Stangen, bei der man keine Angst haben muss diese zu schwer zu beladen. Eine einmalige Anschaffung einer qualitativen guten Stange, wird sich auf lange Sicht auszahlen.

Für den Anfang braucht es nicht viel – eine Stange, eine Bank und ein Rack für Kniebeugen. Mit der Zeit und der Leidenschaft, werden weitere brauchbare Geräte hinzukommen wie Sandsäcke, schwere Kurzhanteln oder Kettlebells und Grip Equipment. Alles was man in einem herkömmlichen Studio vergebens sucht.

4. Sicherheit:
Viele Denke es wäre Sicherer in einem normalen Studio, als alleine Zuhause. Waren die meisten denken ist, dass man jemanden zu Verfügung hat zum Spotten. Übungen wie Kniebeugen und Bankdrücken, kann man hervorragend in einem Power Rack trainieren, wenn man die Pins auf die richtige Position bringt. Aus eigener Erfahrung weis ich das es auch ohne Power Rack geht, man muss nur lernen ein Gewicht richtig ab schmeißen zu können (ein Artikel dazu wird auch noch kommen). Jemanden Spotten muss gelernt sein. Ich hab schon Stangen fallen gesehen bei erfahrenen Powerliftern mit drei Spottern mit auf der Plattform. Also kann es gut passieren, dass es so ausgeht, dass dir die Stange ins Gesicht fällt und man für den Rest seines Lebens Brei essen kann. Aus dem Grund würde ich gut überlegen wenn man als Spotter auswählt. Homegyms sind auch aus dem Grund sicherer, weil man sich darauf konzentriert was man tut. Ein hoher Prozentteil der Unfälle beim Training kommen daher das man seine Konzentration verliert.

5. keine Ausreden:
Es wird dir keiner begegnen der jedes mal eine neue Ausrede hat, warum er das oder das nicht machen kann. “Ich kann nicht Squaten” - “Ich könnte genau so aussehen, würde ich die gleichen Drogen nehmen”“Es ist seine Genethik”

Negative Einstellungen bringen einen nicht weiter, sie zehren nur an den eigenen Kräften. Es ist fast unmöglich hart zu trainieren um Ziele zu erreichen, wenn man umgeben ist von Jammerlappen, Nörgeln und Leuten die ständig Ausreden suchen. Kniebeugen und Kreuzheben sind so schon schwer genug ohne von jemand anderen emotionalen Gefühlen belastet zu sein.

6. keine Ratschläge:
Wenn man in einem Fitness-Studio trainiert, wird man sehr viel durch andere beeinflusst. Es wird euch keiner mit der neusten BB Routine voll labern, und euch von Kniebeugen unter 90° abraten. Ihr werdet nicht derjenige sein, der mehr weis, als der Student der als Trainer arbeitet. Ihr werdet nicht andere Studiogäste durch euer Training belästigen. Fakt ist, die meisten die mit Gewichten trainieren haben keine Ahnung was die dort tun. Wie viele Leute wissen dort was Standumsetzten ist und wie viele davon können diese Übung korrekt oder noch besser wie viele Trainer können diese Übungen jemanden erklären? Wie viele Wissen über “Breathing Squat & Milch” beschied? Schweres Griffkraft und ODD Training? Wenn sie nichts über solche Dinge wissen, wie können sie dir weiterhelfen und über sinnvolles Training reden?

7. Freiheiten:
Keine Studio Regeln wie: kein Calk, kein Kreuzheben, kein Überkopf Heben, kein Schreien, keine Gewichte fallen lassen uvm. Dein eigener Platz gibt dir Freiheit zu experimentieren und Sachen auszuprobieren die man sonst nicht machen kann. Übungen wie Anyhow lift, TGU, Back Squat Walk, Pinch Block Press.

Keine Musik die man nicht hören will, du stellst deine eigene Playlist zusammen. Am meisten nervt mich die Chart Musik die man dort in der Regel hört. Alles andere als motivierend. Wenn ich Musik laufen lass, dann sollte diese gut sein und mich puschen!

Eigene Motivation-Wand mit Postern die man selber ausgesucht hat – John Davis, David Rigert, Reg Park, Sig Klein, Doug Young, Bill Starr. Keine Abgemagerten Modells im Bikini. Ich trainiere Old-School und meine Hütte spiegelt das wieder.

Ich kann genau das machen, was ich wann machen will. Wenn ich im Sommer, wenn es zu heiß ist in Unterhose trainieren will, hab ich jede Freiheit dazu.

8. Entfernung:
Das schönste, es ist nur wenige Schritte von meiner Haustür entfernt. Ich kann dort trainieren wann ich will und muss mich an keine Öffnungszeiten halten. Nach dem Training wenn ich wieder heimkomme und ich hungrig bin, ist das Essen schon fertig auf dem Tisch – ich bin also viel näher am Essen.

 

Natürlich kann man auch in einem Studio hart arbeiten, nur muss man sich wirklich anstrengen, damit man fokussiert bleibt und die negativen Leute ausblendet.

-theANIMAL- geschrieben am 13. Februar, 2012

Wieder mal super Artikel!

Genau deswegen hab ich seit über ein Jahrzent mein Homegym daheim das ich liebevoll mein “DUNGEON” nenne. :-)

Auf meiner HP sieht man ein Foto davon.

Keep lifting….

greetz



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